Augustinerchorfrauenstift St. Jakob, Creuzburg (Werra)
ehemaliges Kloster in Creuzburg, Wartburgkreis, Thüringen
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Das St.-Jakob-Kloster der Augustiner-Chorfrauen stand in Creuzburg (Thüringen) nahe der Werra, außerhalb der Stadtmauern beim nördlichen Stadttor. Es wurde im 12. Jahrhundert von Landgraf Ludwig II. gegründet und erhielt Güter des aufgelösten Benediktinerklosters St. Peter. Die Nonnen lebten in der Stadt und außerhalb, wobei heute nur Ruinen und Straßenbezeichnungen die Existenz des Klosters beweisen. Das Kloster wurde im Bauernkrieg geplündert und 1532 sequestriert. Die Stadt erwarb bis 1550 die Ländereien und nutzte sie später durch verschiedene Familien. 1667 baute die Familie Urbich das ehemalige Hauptgebäude um. Im 18. Jahrhundert wurde ein Teil des Geländes durch einen Stadtbrand zerstört. Heute erinnern die „Klosterstraße“ und das Restaurant „Klostergarten“ an die Geschichte des Klosters. Von den Gebäuden ist nichts mehr übrig, doch die Umgebung trägt noch Spuren der Vergangenheit. Die „Klosterstraße“ führt durch das ehemalige Klostergelände, das Restaurant „Klostergarten“ steht auf dem Areal, und das „Klosterholz“ ist ein nahes Wäldchen. Die Stadt Creuzburg nutzte die ehemaligen Klostergüter bis in das 18. Jahrhundert, wobei die Gebäude zunehmend verändert und schließlich zerstört wurden.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Amt Creuzburg
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