Kaisenhaus-Museum
Museum in Bremen-Walle
Das Kaisenhaus-Museum liegt am Behrensweg 5a in der Waller Feldmark, im Bereich des Kleingartenvereins Blockland. Es ist ein Erinnerungsort zur Geschichte der Bremer Kaisenhäuser, die nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurden. Das Museum befindet sich in einem 1957 fertiggestellten Gebäude, das 2024 als Kulturdenkmal geschützt wurde. Es ist eines der wenigen Kaisenhäuser, die nicht abgerissen wurden. Das Museum dokumentiert die Sozial- und Kulturgeschichte des Wiederaufbaus mit elf großformatigen Tafeln, Fotografien und Erläuterungen. Es ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit verschiedener Initiativen, darunter des Bremer Frauenmuseums und des Geschichtskontor/Kulturhaus Walle Brodelpott. Die Dauerausstellung wurde mit Unterstützung der Stiftung Wohnliche Stadt und der Bremischen Bürgerschaft eingerichtet. Das Museum ist ein Ort der Erinnerung und Dokumentation. Im Museum kann man das gerettete Kaisenhaus besichtigen, das ursprünglich von der Familie Kopmann bewohnt wurde. Es hat ein Spitzdach und ein Schlafzimmer. Die Enge der Räume führte zu Ausbauten, wie einem Anbau für ein Wohnzimmer und ein Bad. Die Bewohner, die vor 1974 in den Häusern lebten, hatten ein Wohnrecht auf Lebenszeit. Die Weiternutzung des Gebäudes als Gartenlaube ist seit 2013 gestattet. Das Museum erinnert an die Geschichte der Kaisenhäuser und ihre Bedeutung für die Bremer Nachkriegsgesellschaft.
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- Art
- Museum
- Ort
- Walle
- Adresse
- Behrensweg 5A
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in der Freien Hansestadt Bremen
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