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KZ Mißler
Konzentrationslager in Bremen-Findorff
Das KZ Mißler war ein frühes Konzentrationslager in der Bremer Stadtteils Findorff. Es wurde im März 1933 in den ehemaligen Auswandererhallen der Agentur Friedrich Mißler eingerichtet, zwischen der Walsroder Straße und der Hemmstraße. Die Anlage stand bis 1934 und wurde 1986 abgerissen. Heute sind nur zwei Erinnerungsplatten an der Stelle vorhanden, wo die Hallen standen. Das Lager war unter der Leitung von Otto Löblich eingerichtet worden. Zunächst wurden 148 Häftlinge, hauptsächlich Kommunisten, inhaftiert. Die Belegung stieg später auf 300. Zu den Häftlingen zählten bekannte Persönlichkeiten wie Hermann Böse, Edgar Bennert und Alfred Faust. Das Lager wurde am 13. September 1933 geschlossen und die Häftlinge auf ein anderes Lager verlegt. Vor Ort erinnern zwei Erinnerungsplatten an die Geschichte des KZ Mißler. Die Gedenktafel von Fritz Stein mit einem Zitat von Tucholsky wurde 1983 eingebaut. Die Umgebung umfasst den Bremer Stadtteil Findorff und die ehemaligen Auswandererhallen. Die Lage des Lagers war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden.
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- Art
- Konzentrationslager, NS-Konzentrationslager
- Ort
- Findorff
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