Mömbris

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Mömbris

Markt im Landkreis Aschaffenburg in Deutschland

Mömbris liegt im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg, in der Region Bayerischer Untermain. Der Markt befindet sich im mittleren Kahlgrund, zwischen Schöllkrippen und Alzenau, am Fuße des Vorspessarts. Die Gemeinde umfasst ein Viertel Wald und Ackerland, mit dem Fluss Kahl durch das Gebiet. Der höchste Punkt liegt bei 418 m ü. NHN, der tiefste bei 147 m. Das Dorf liegt zentral im Gemeindegebiet, umgeben von weiteren Ortschaften wie Fronhofen und Rappach. Der Name Mömbris stammt aus der Burg, die einst dort stand. Im Dialekt wird der Ort heute Memersch genannt. Zwei Theorien erklären den Namen: Entweder aus dem mittelhochdeutschen „Hemelris“ oder aus „Hemmilriz“, das aus einem Namen und einem Wort für Furche besteht. Die Gemeinde war im Mittelalter Teil des Freigerichts Alzenau und gehörte später dem Fürstentum Aschaffenburg an. Im Nationalsozialismus stand Pfarrer August Wörner im Widerstand, was zu seiner Verhaftung führte. Mömbris ist bekannt für seine Kirchen und Kapellen, darunter die Heilig-Geist-Kirche in Dörnsteinbach und die St. Cyriakus- und St. Valentin-Kirche im Dorfzentrum. Das Heimatmuseum in Gunzenbach und das Mühlenmuseum in Strötzbach erzählen von der Geschichte der Region. Zudem gibt es Vereine wie die Ringer-Bundesligamannschaft RWG Mömbris-Königshofen. Die Gemeinde ist ein Teil der bayerisch-hessischen Grenze und hat im Laufe der Geschichte mehrere Flächentausche mit Hessen durchgeführt.

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Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Aschaffenburg
Seehöhe
180 m
Zdroje:Mömbris (CC0-1.0)

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