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Ochánduri
Gemeinde in Spanien
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Ochánduri liegt am Unterlauf des Río Tirón im Nordwesten der Provinz La Rioja in einer Höhe von etwa 550 Metern. Der Ort ist von anderen Dörfern und Städten umgeben, darunter Haro im Norden und Miranda de Ebro im Norden. Die Kleinstadt Santo Domingo de la Calzada, bekannt als Ausgangspunkt des Jakobswegs, befindet sich nur wenige Kilometer südöstlich. Ochánduri ist ein kleiner Ort mit einer traditionellen Landschaft, die von Weinbergen und landwirtschaftlichen Flächen geprägt ist. Ochánduri wurde erstmals im Jahr 1101 in einer Schenkungsurkunde erwähnt, die das Kloster San Millán de la Cogolla betraf. Im Jahr 1160 eroberte Sancho VI. von Navarra Gebiete in der Region und übertrug die Kirche von Ochánduri an das Kloster Santo Domingo de la Calzada. Die Gemeinde entwickelte sich im Laufe der Zeit als ländlicher Ort, der von der Landwirtschaft und dem Weinbau geprägt war. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Bevölkerung noch deutlich höher als heute. Die Gemeinde ist vor allem durch ihre romanische Kirche Santa María de la Concepción bekannt, die um das Jahr 1200 erbaut wurde. Die Kirche zeichnet sich durch ihre geschmückten Archivolten und Bögen aus. Außerhalb des Ortes steht die Ermita de la Virgen de Legarda, die ähnliche architektonische Merkmale aufweist. Ochánduri ist ein Ort, der die Geschichte und Kultur der Region La Rioja widerspiegelt.
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- Ort
- La Rioja
- Seehöhe
- 550 m
V okolí
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