Belém

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Belém

Stadtteil von Lissabon

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Belém liegt im Westen Lissabons am Ufer des Tejo und ist eine der bekanntesten Gegenden der Stadt. Früher ein eigenständiger Ort, wurde es 1885 eingemeindet und blieb beim Erdbeben 1755 weitgehend verschont, weshalb hier viele historische Bauwerke aus der Zeit davor erhalten sind. Mit nur 3,45 Quadratkilometern und rund 8.500 Einwohnern ist es ein kompakter, aber bedeutender Stadtteil. Der Ort beherbergt einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Portugals, darunter das Hieronymitenkloster mit seiner Kirche und der Grablege des Hauses Avis, wo auch Vasco da Gama und Luís de Camões ruhen. Das Kloster und der nahe Torre de Belém zählen zum UNESCO-Welterbe. Das Denkmal der Entdecker, Padrão dos Descobrimentos, erinnert an die großen Seefahrer. Weitere Highlights sind das Seefahrtsmuseum, das Kutschenmuseum und die berühmte Pastelaria, die die originalen Pastéis de Belém herstellt. Belém ist verkehrlich gut angebunden, etwa durch die Straßenbahnlinie 15E oder die S-Bahn-Linie nach Cascais. Der ehemalige Hafen Restelo, von dem aus Entdecker in See stachen, liegt ebenfalls hier. Im Estádio do Restelo trägt der Fußballverein Belenenses Lissabon seine Heimspiele aus. Der Palast Belém dient heute als Amtssitz des portugiesischen Präsidenten.

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Art
Freguesia
Ort
Lissabon
Erbaut
2012

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