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Lietuvos valdovų rūmai
Schloss in Litauen
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Das Großfürstliche Schloss zu Vilnius ist ein rekonstruierter Palast im historischen Zentrum der litauischen Hauptstadt. Ursprünglich im 13. Jahrhundert als Sitz der Großfürsten von Litauen entstanden, entwickelte es sich unter Sigismund III. Wasa zu einer barocken Vierflügelanlage. Nach der Zerstörung 1801 durch die russische Verwaltung wurde es zwischen 2002 und 2009 wiederaufgebaut und beherbergt heute ein Museum sowie Teile des UNESCO-Welterbes. Die Bedeutung des Schlosses liegt in seiner mehr als 600-jährigen Geschichte, die mit den Jagiellonen und der Union mit Polen verbunden ist. Der Bau wurde von italienischen Architekten wie Bartolomeo Berrecci und Bernardino de Gianotis Zanobi im Renaissance-Stil erweitert, später von Matteo Castelli und Giacopo Tencalla barock umgestaltet. 1636 fand hier die erste Opernaufführung Litauens statt. Die archäologischen Funde aus den Ausgrabungen seit 1987, darunter Münzen und Bodenfliesen, belegen die einstige Pracht. Vor Ort erwartet Besucher eine Mischung aus rekonstruierten Prunkräumen und einer archäologischen Ausstellung im Keller. Die Innenausstattung mit antiken Möbeln und Gemälden wurde auf dem internationalen Markt erworben. Das Schloss dient zudem als Veranstaltungsort für feierliche Anlässe und bietet Einblicke in die litauische Geschichte durch originale Fundamente und Fundstücke.
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- Art
- Palast
- Ort
- Vilnius
- Baustil
- Renaissance
- Architekt
- Bartolomeo Berrecci
- Website
- https://www.valdovurumai.lt/
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