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Monte Cesen
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Der Monte Cesen ist ein Bergmassiv in den venetischen Voralpen, das im Nordwesten der Provinz Treviso liegt. Er bildet den ersten markanten Höhenzug östlich des Piave, der hier die Verbindung zwischen der Valbelluna und der venetisch-friulanischen Tiefebene herstellt. Sein höchster Gipfel erreicht 1570 Meter über dem Meeresspiegel. Besonders bekannt ist die als „Hippopotamus“ bezeichnete Formation aus Fichten und Buchen, die sich über etwa einen Kilometer erstreckt und an die Gestalt eines liegenden Nilpferds erinnert. Diese ungewöhnliche Silhouette ist besonders bei Schneelage weithin sichtbar. Entstanden ist sie durch die zufällige Verbindung zweier Aufforstungen aus unterschiedlichen Jahrzehnten, einer vermutlich 1938 begonnenen und einer weiteren in den 1970er Jahren. Die Gipfelregion ist über die Provinzstraße 143 von Valdobbiadene aus mit dem Auto erreichbar. Geologisch besteht der Berg aus mesozoischen Kalk- und Dolomitgesteinen wie Biancone. Historisch wurde der Monte Cesen erstmals 1116 in einer Urkunde Kaiser Heinrichs V. erwähnt, die Grenzen zwischen Segusino, Vas und der Grafschaft Cesana festlegte. Heute ist das Gebiet als potenzielle regionale Naturschutzreserve vorgeschlagen und als Natura-2000-Gebiet „Monte Cesen“ (IT3240003) ausgewiesen.
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