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La Grande-Motte
französische Gemeinde
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La Grande-Motte liegt am Golfe du Lion, dem Mittelmeer, 25 Kilometer östlich von Montpellier. Die Stadt wird vom Canal du Rhône à Sète durchquert, der den Zugang zu den Flüssen Rhône und Sète ermöglicht. Sie grenzt an die Gemeinden Montpellier, Béziers und Mèze. Die Landschaft umfasst Weinberge, Sumpfland und flaches Küstenland, das sich bis zum Meer erstreckt. Die Umgebung ist geprägt von einer Mischung aus ländlichem und touristischem Charakter. Die Geschichte von La Grande-Motte reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück, als das Gebiet Teil der Gemeinde Mauguio war. Die Weinberge wurden in den 1950er-Jahren durch eine Baumschule ersetzt, und das Sumpfland diente als Weidefläche für Stiere. Ab den 1960er-Jahren entstand der Ort als Touristenziel durch eine geplante Entwicklung, die den Tourismus aus Spanien nach Frankreich lenken sollte. Die Gemeinde wurde 1974 offiziell gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum für Ferienwohnungen und Yachthäfen. Die Stadt ist bekannt für die von Jean Balladur entworfenen „Pyramiden“, Hochhäuser in terrassenförmiger Anordnung, die wie aztekische Stufenpyramiden aussehen. Sie dienen größtenteils als Ferienwohnungen. Der Point Zéro, ein Punkt auf Meereshöhe, markiert gleichzeitig den Beginn der Stadt. Der Ortsteil Motte du Couchant wurde von einem Schüler Balladurs entworfen und zeichnet sich durch runde Formen und geschwungene Silhouetten aus. Die Stadt ist ein Beispiel für moderne Architektur und touristische Entwicklung.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Hérault
- Denkmalstatus
- Label Patrimoine du XXᵉ siècle
- Seehöhe
- 3 m
V okolí
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