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Lincke’sches Bad
ehemalige Ausflugsgaststätte mit Theater in Dresden
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Das Lincke’sche Bad war ein Ausflugsort in Dresden, der an der Mündung der Prießnitz hinter dem Schwarzen Tor lag. Es war mit der Neustadt durch eine Allee verbunden und zählt zu den ersten Freiluftbädern. Das Grundstück befindet sich heute im Stadtteil Radeberger Vorstadt, zwischen dem Diakonissenkrankenhaus und dem Turmhaus Bautzner Straße 82. Das Bad war ein beliebter Treffpunkt für Künstler wie Joseph Seconda, Carl Maria von Weber und E. T. A. Hoffmann. Es bot bis 1860 Badehäuschen und Sommerquartiere an. 1776 wurde ein Sommertheater errichtet, das für Musikertheater und Opern diente. 1901 gab es einen „Restaurationsgarten“ mit mindestens 15.000 Sitzplätzen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Areal zerstört, doch die „Drachenschänke“ blieb erhalten. Im Lincke’schen Bad fanden wöchentliche Vorstellungen des Dresdner Hoftheaters und Gartenkonzerte statt. Bekannte Persönlichkeiten wie Joseph Seconda, Carl Maria von Weber und E. T. A. Hoffmann wirkten dort mit. 1866 wurde im Saal des Bades das Singspiel „Dornröschen“ uraufgeführt. Franz Grillparzer beschrieb 1826 ein Konzert dort und stellte fest, dass die Dresdnerinnen oft älter erschienen. Das Bad war auch in der Literatur verankert, etwa in einer Erzählung von Hoffmann.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Restaurant, Theatergebäude, Konzerthaus, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk, Freibad
- Ort
- Dresden
V okolí
- Prießnitz175 m
- Museum Aktfotoart Dresden357 m
- Travestie-Revue-Theater Carte Blanche291 m
- Pfunds Molkerei299 m
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- Kraszewski-Museum813 m
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