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Garnisonkirche
Kirchenruine in Kassel
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Die Garnisonkirche in Kassel war eine spätbarocke Kirche, die 1770 als Predigtstätte für Militärangehörige reformierten Bekenntnisses eingeweiht wurde. Sie stand unweit vom Königsplatz in der Innenstadt und wurde nach Kriegsschäden im Zweiten Weltkrieg und einem Teilabriss zu einer Ruine. Die Kirche wurde 1731 durch Katharina Gottschalk finanziert, die ihr Vermögen der Garnison-Gemeinde vermachte, und 1757 mit Bauarbeiten begonnen, die 1770 abgeschlossen wurden. Die Ruine der Garnisonkirche wurde 1987 von Tadashi Kawamata in der documenta 8 integriert. Heute ist der Raum für Gastronomie genutzt, und die Außenmauern sind bis auf das Sockelgeschoss erhalten. Das Gebäude hat eine Länge von 40 Metern und eine Breite von 20 Metern. Es besitzt ein schlichtes Sockelgeschoss mit Haupteingang und einen Westvorbau, der den Unterbau eines Kirchturms erkennen lässt. Im Inneren der Ruine befinden sich die Grüfte bedeutender hessischer Militärs. Das Kirchenschiff war von zwei Emporen umgeben und hatte ein Walmdach. Die Mauerwerkstruktur bestand aus Bruchsteinen, und das Innere war puritanisch schlicht gestaltet. Die Ruine bleibt ein Teil der Kasseler Innenstadt und ein Zeugnis der Geschichte der Stadt.
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- Art
- Kirchengebäude, Ruine
- Ort
- Kassel
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Heinrich Christoph Bröckel
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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