Alvaschein

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Alvaschein

Dorf und ehemalige Gemeinde in Albula/Alvra im Kanton Graubünden, Schweiz

Alvaschein ist ein Dorf in der Gemeinde Albula/Alvra im Schweizer Kanton Graubünden. Es liegt in der Region Surmeir auf einer Terrasse nordöstlich der Albula, zwischen Churwalden und den Passen Julier und Alp. Das ehemalige Gemeindegebiet umfasste 406 Hektar, davon 236 Hektar Wald und 127 Hektar landwirtschaftliche Fläche. Der Ort grenzt an Lantsch/Lenz und Vaz/Obervaz. Alvaschein war bis 2014 eine eigenständige Gemeinde und fusionierte 2015 mit sechs anderen Gemeinden zur neuen Albula/Alvra. Die Dorfkirche St. Joseph wurde 1653–1657 errichtet, die größere Sehenswürdigkeit ist die Kirche St. Peter Mistail aus der Karolingerzeit. Zudem gibt es ein Wohnhaus mit Fassadenmalerei und den Soliser Viadukt. Die Bevölkerung war im 19. Jahrhundert stabil, erreichte 1900 einen Höchststand von 276 Einwohnern, wobei viele Arbeiter am Bau der Albulabahn tätig waren. Der Ort bietet eine ruhige Atmosphäre mit historischen Bauten und einer kulturellen Vielfalt. Die Dorfkirche und die Soliser Brücken sind Teil der Altstadt. Die Region um Alvaschein ist bekannt für ihre Landschaft, die von Wald und Ackerland geprägt ist. Die Nähe zu wichtigen Verkehrswegen und Sehenswürdigkeiten wie den Passen Julier und Alp macht den Ort attraktiv. Die Dorfstruktur und die historischen Gebäude laden zu einer Entdeckung der lokalen Geschichte ein.

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Art
aufgehobene politische Gemeinde der Schweiz
Ort
Albula/Alvra
Denkmalstatus
Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
Seehöhe
1001 m

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