Viry
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Viry liegt auf 761 Meter Höhe, etwa acht Kilometer nordöstlich der Stadt Oyonnax. Das Bauerndorf erstreckt sich im Jura, in einer nach Osten offenen Mulde im Hochjura, westlich des Tals des Longviry. Das Gemeindegebiet umfasst einen Abschnitt des französischen Juras und ist geprägt von Geländestrukturen wie Höhenrücken und Mulden. Es umschließt die Hochfläche von Viry, die moorige Senke des Val du Moulin und das Tal der Bienne. Die Gemeinde gehört zum Regionalen Naturpark Haut-Jura und umfasst neben dem eigentlichen Ort auch Weiler wie Sièges, La Tour und Rosay. Der Ortsname Viry leitet sich vom gallorömischen Personennamen Virius ab und bedeutet Landgut des Virius. Im Mittelalter gehörte Viry den Herren von Mornay, die das Château de la Bâtie errichteten. Die Burg wurde 1479 von Truppen Ludwigs XI. zerstört. Mit dem Frieden von Nimwegen 1678 kam Viry an Frankreich. 1946 wurde die Gemeinde Sièges eingemeindet. In der Geschichte spielte das Priorat von Viry eine Rolle, das vom Kloster Condat abhängig war. Viry ist ein kleiner Ort mit einer Pfarrkirche Saint-Romain, die im 18. Jahrhundert an der Stelle eines romanischen Vorgängerbaus errichtet wurde. Von dem ehemaligen Château de la Bâtie sind Mauerreste erhalten. Landkapellen befinden sich an der Straße nach Arbent und in Sièges. Die Gemeinde ist landwirtschaftlich geprägt, mit Viehzucht und Forstwirtschaft, und hat heute auch Betriebe des Klein- und Mittelgewerbes. Die Ortschaft liegt an einer Departementsstraße und ist über mehrere Verbindungen mit Nachbarorten verbunden.
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- Einwohner
- 904
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