Benediktinerinnenkloster Osterholz-Scharmbeck
Kloster in Deutschland
Das Benediktinerinnenkloster Osterholz liegt in der niedersächsischen Stadt Osterholz-Scharmbeck, im Ortsteil Osterholz. Es wurde 1182 gegründet und ist bis heute als Kirche und Gemeindezentrum in Nutzung. Die Anlage umfasst die Klosterkirche St. Marien, ein Hospital, eine Herberge und eine östliche Klostermauer. Die Gebäude sind als Denkmale geschützt und bilden einen Teil der historischen Stadtsilhouette. Das Kloster war bis 1537 von evangelischen und katholischen Nonnen bewohnt und erlebte mehrere Veränderungen, darunter die Reformation und die Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg. 1650 wurde es aufgelöst, doch die Nonnen blieben bis 1710 im Ort tätig. Die Klosterkirche wurde 1186–1197 errichtet und 1345 nach einem Brand wiederaufgebaut. Die Herberge aus 1562 diente als Pflegeheim und wurde später zum Martin-Luther-Haus umfunktioniert. Besucher können die Klosterkirche, das Hospital und die Herberge besuchen, die mit ihrer Architektur und Geschichte verbunden sind. Auf dem Gelände stehen auch das Amtsgericht, das ehemalige Amtshaus und die Schule. Die Museumsanlage der Kulturstiftung Landkreis Osterholz sowie das Café St. Marien sind weitere sehenswerte Orte. Der Christophorusbrunnen und der Osterholzer Friedhof ergänzen das kulturelle und historische Angebot der Region.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Osterholz-Scharmbeck
- Erbaut
- 1182
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