Burg Hude
abgegangene hochmittelalterliche Burg der Herren von der Hude in der Gemeinde Ritterhude im niedersächsischen Landkreis Osterholz
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Die Burg Hude war eine hochmittelalterliche Burg der Herren von der Hude in Ritterhude, einem Ortsteil der Gemeinde Ritterhude im niedersächsischen Landkreis Osterholz. Sie lag ursprünglich am linken Ufer der Hamme und diente dazu, den alten Übergang über den Fluss zu sichern. Die Burg wurde vermutlich im Jahr 1305 durch die Stadt Bremen zerstört, nachdem das Geschlecht von der Hude der Stadt Frieden geschworen hatte. Spuren der Burg sind heute nicht mehr sichtbar, doch die Flurname „Borgwische“ und „alter Wall“ deuten auf ihre Lage und mögliche Form hin. Die Burg wurde 1182 dem Rittergeschlecht „de Huthe“ verliehen, das sich später „von der Hude“ nannte. Zunächst war sie an die Bremer Ministerialenfamilie Eler verlehnt, bevor diese nach Westerbeck zog. Die Zerstörung der Burg vermutlich durch die Stadt Bremen führte dazu, dass ein Wiederaufbau nicht erfolgte. Die Abdeichung der Weserarme durch die Grafen von Oldenburg führte zu Überschwemmungen, weshalb das Geschlecht von der Hude ihren Wohnsitz ins Landesinnere verlegte. Im 15. Jahrhundert beanspruchte noch ein Bremer Ratsherr Anrechte an dem „olden Wall tor Hude“. Die Burgstelle wurde 1874 beim Bau der Hamme-Schleuse entdeckt. Dabei wurden Balkenrostkonstruktionen aus Eichen- und Buchenstämmen sowie mittelalterliche Keramik, Wildschweinknochen, Eisengegenstände und ein Dolch geborgen. Granitblöcke wurden ebenfalls gefunden, was die Identifikation der Stelle mit der Burg unterstützt. Die Funde zeigen, dass die Burgstelle in der Region eine wichtige Rolle spielte und bis ins 15. Jahrhundert nachwirkte.
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- Art
- Burg
- Ort
- Ritterhude
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