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Karl-May-Höhle
Höhle in Deutschland
Die Karl-May-Höhle liegt in der Gemarkung Waldenburger Oberwald nördlich von Hohenstein-Ernstthal im Landkreis Zwickau. Sie ist ein Stollen aus dem Jahr 1620, der im Bergbau zur Eisenerzziehung gebaut wurde. Die Höhle wurde im 17. Jahrhundert als Teil eines Bergwerks errichtet und ist als einziger Stollen aus dem Oberwald bis heute erhalten. Sie wurde später auch als „Räuberhöhle“ bekannt, nachdem eine Bande im 18. Jahrhundert dort Unterschlupf fand. Die Höhle hat historische Bedeutung, da Karl May ab 1869 mehrfach dort Zuflucht suchte und sie in seiner Erzählung „Die Rose von Ernstthal“ literarisch verewigte. 1933 erhielt sie ihren heutigen Namen, und seit den 1970er Jahren ist sie wieder für Besucher zugänglich. Sie war zudem Drehort für den Krimi „Gefährliche Fahndung“ aus dem Jahr 1976. Die Höhle ist ein etwa mannshoher Gang, der in eine leichte Linkskurve mündet und nach etwa 20 Metern in zwei Gänge verzweigt. Der linke Gang ist 9 Meter, der rechte 13 Meter lang. Die Höhle ist feucht, mit Wasser auf dem Boden in den ersten zehn Metern. Trotzdem ist es möglich, trockenen Fußes hineinzugelangen, indem man über größere Steine geht. Die Umgebung um die Höhle ist geprägt von Wald und Berglandschaft.
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- Art
- Höhle
- Ort
- Hohenstein-Ernstthal
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