📷 Obrázek: Wikimedia Commons
Třemšín
Berg in Tschechien
Třemšín ist der höchste Punkt der südlichen Brdy, ein Berggipfel im Středočeském pohoří, der sich im Katastralgemeinde Voltuš befindet. Mit einer Höhe von 827 m n. m. ist er der höchste Punkt der südlichen Brdy und eine natürliche Dominante des Třemšínska. Auf dem Gipfel befinden sich Überreste eines mittelalterlichen Burgfriedhofs. Einst gab es hier eine Holzrohldach, deren Wiedererrichtung sich lange Zeit nicht realisieren ließ. Der Berg ist nach dem „střemchy“ benannt, einer Pflanze, die dort wächst. Eine farbenfrohere Volksüberlieferung verweist auf drei goldene Stäbe, die nach einer lokalen Sage in einer Burggraben studie versteckt sind. Die Geschichte des Berges reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als die Familie Buzic die Burg gründete. Die Burg war ein Zentrum des Landes und war bis zur Eroberung durch die Husaren im Jahr 1424 bewohnt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Burg durch die lokale Bevölkerung wiederbelebt. Auf dem Gipfel gibt es heute eine Pyramide aus Stümpfen, die aus den Salm-Überlegungen stammt, die im 19. Jahrhundert die Landschaft veränderten. Die Pyramide war Teil der ersten Aussichtstürme, die im Jahr 1888 errichtet wurden. Die Aussichtstürme wurden später durch verschiedene Konstruktionen ersetzt, darunter eine Holzturm, die im Jahr 1915 abgerissen wurde. Die aktuelle Aussichtstürme wurde im Jahr 2018 vorgestellt, aber aufgrund finanzieller Probleme nicht realisiert.
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- Art
- Berg
- Seehöhe
- 827 m
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