Bátorkő

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Hrady

Bátorkő

Burg in Ungarn

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Die Ruine der Burg Bátorkő, auch Pusztapalota genannt, thront auf einem schmalen Felsgipfel im engen Vár-völgy, das vom Fajdas-hegy im Nordosten begrenzt wird. Etwa fünf Kilometer nördlich von Várpalota im Bakony-Gebirge gelegen, erhebt sich die Anlage auf steilem Gelände und ist nur von Westen aus zugänglich. Erstmals 1326 urkundlich erwähnt, gehörte die Burg zunächst den Csák, später den Konth. Als wichtiger Stützpunkt im 14. Jahrhundert diente sie als Sitz des Palotaer Burgvogts Keszi Balázs. Während der osmanischen Besatzung verfiel die Burg, bis sie im 16. Jahrhundert schließlich verlassen und zur Ruine wurde. Ein Blitzschlag im 19. Jahrhundert verschärfte den Verfall. Von der einstigen Wehranlage sind noch die Grundmauern einer dreigeschossigen Hauptturmruine mit 6,5 mal 5 Metern Grundfläche erhalten. Ein schmaler, steiler Aufstieg führt durch die Felswand zum ehemaligen Burghof, während eine enge, überdachte Treppe im Inneren des Turms zu den oberen Stockwerken führt. Besonders sehenswert sind die gut erhaltenen romanischen Fensteröffnungen mit Sitznischen, die Einblicke in die Bauweise des 13. oder 14. Jahrhunderts geben. Die umliegenden Felswände und der Blick ins Tal unterstreichen die exponierte Lage der einstigen Festung.

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Art
Burg, Ruine
Ort
Várpalota

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