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Burg Wolbeck

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

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Die Burg Wolbeck war eine Landesburg des Hochstifts Münster und stand in der Region um den Zusammenfluss der Angel und des Piepenbaches. Sie lag etwa acht Kilometer außerhalb der Stadt Münster und kontrollierte wichtige Handels- und Verkehrswege. Die Anlage war strategisch bedeutsam, da sie die Straße von Friesland über Münster zur Lippe sowie die Straße von Hamm nach Osnabrück über Telgte überwachte. Die Burg war von großer Bedeutung als Residenz der Fürstbischöfe und als militärischer Stützpunkt. Sie diente als Ausgangspunkt für Einzüge in die Stadt Münster und wurde von Fürstbischof Florenz von Wevelinghoven modernisiert. Der Fürstbischof Franz von Waldeck koordinierte von der Burg Angriffe auf das Täuferreich. Das Amt Wolbeck, das die Burg umgab, umfasste einen großen Teil des Münsterlandes und war zentral für die bischöflichen Besitzungen. Die Burg selbst war ursprünglich ein achteckiger Bergfried mit Gräften und Wällen. Sie wurde später durch eine Residenz erweitert, die mit dem Turm nicht verbunden war. Die Anlage verlor nach der Herrschaft von Franz von Waldeck an Bedeutung, wurde aber weiterhin als Jagdrevier genutzt. Während des Siebenjährigen Krieges wurde die Burg stark beschädigt und 1767 abgerissen. Nur die Reste des Bergfrieds blieben bis 1810 erhalten.

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Art
Burg
Ort
Münster

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