Niederrœdern

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Města a obce

Niederrœdern

französische Gemeinde

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Niederrœdern liegt im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est, nahe der deutschen Grenze bei Rastatt. Der Ort ist von flachen Landschaften umgeben und grenzt an mehrere andere Gemeinden. Die Gemeinde ist bekannt für ihre friedliche Atmosphäre und die Nähe zur Natur. Die Bebauung ist eher ländlich, mit kleineren Häusern und einer ruhigen Ortschaft. Der Name des Ortes leitet sich vermutlich vom lateinischen „radere“ ab, was auf die Abholzung von Wäldern in römischer Zeit hinweist. Im Mittelalter gehörte Niederrœdern zum Kloster Seltz, das von Adelheid von Burgund gegründet wurde. Der Ort wurde im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und war im Laufe der Jahrhunderte unter verschiedenen Namen bekannt. Im 19. Jahrhundert war der Ort Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen. Niederrœdern ist vor allem durch seine Simultankirche bekannt, die zwischen 1760 und 1765 gebaut wurde. Die Kirche beherbergt eine Orgel, die ursprünglich aus einer anderen Kirche stammte. Der Ort hat auch eine jüdische Tradition, die bis ins 20. Jahrhundert reicht. Zudem ist Niederrœdern für seine Forstwirtschaft und Landwirtschaft bekannt. In der Gemeinde wurde auch die erste Geliebte Goethes geboren.

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Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Arrondissement Haguenau-Weißenburg
Seehöhe
193 m
Zdroje:Niederrœdern (CC0-1.0)

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