Todhübel
archäologische Stätte in Deutschland
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Der Todhübel ist ein Bodendenkmal auf einem Bergsporn am östlichen Rand des Lößnitzgrunds in Radebeul. Er liegt im Stadtteil Wahnsdorf und ist nicht weit vom Berggasthaus „Zum Pfeiffer“ entfernt. Die Anlage wurde als Wehranlage „Todhügel“ beschrieben und schützlich am 22. April 1941 sowie am 20. Mai 1960 erneuert. Die Anlage entsprach einer Spornburg mit offenem Zugang von Südosten. Sie war einst eine befestigte Gutsanlage aus dem 13. Jahrhundert. Der Todhübel erreicht eine Höhe von 222,5 m ü. NHN und liegt steil über dem Lößnitzgrund. Die Anlage umfasst einen Vorgelände- und Abschnittsgraben, sowie einen Halsgraben, der eine Hochfläche von etwa 15 m Durchmesser abtrennt. Auf dieser vermutete man einen Wohn-Wehrturm. Der Todhübel liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Lößnitzgrund und ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Lößnitz. Die Region umfasst Waldflächen mit Buchen, Traubeneichen und Ebereschen sowie offene Halbtrockenrasen. Im südlichen Bereich des Gebiets finden Veranstaltungen der Karl-May-Festtage statt. Die Anlage ist historisch nicht eindeutig zuordnbar.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Radebeul
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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