Mühlauer Schlösschen

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Mühlauer Schlösschen

nicht erhaltener Rokokobau in Mannheim

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Das Mühlauschlösschen war ein Rokokoschloss, das etwa 1500 Meter rheinabwärts des Mannheimer Schlosses auf der ehemaligen Mühlauinsel stand. Es lag im Bereich des heutigen Handelshafens und wurde 1727 von Freiherr von Kageneck für 24.000 Gulden erworben. Der Bau begann vermutlich 1730, wobei der Architekt nicht bekannt ist. Das Gebäude bestand aus einem Festsaal, einer fünfachsigen Bogenhalle und zwei Nebenflügeln. Carl Philipp von der Pfalz nutzte das Schlösschen ab 1734 als Residenz für seinen Sohn Carl Theodor, der es bis zu seiner Inthronisierung 1742 bewohnte. Das Schloss diente auch als Veranstaltungsort, doch nachdem die Schwetzinger Sommerresidenz als Alternative zur Verfügung stand, wurde es weniger genutzt. Im 19. Jahrhundert blieb es als Ausflugsziel beliebt, bis es 1893 im Zuge der Hafenerweiterung abgebrochen wurde. Das Gebäude verfiel im Laufe der Zeit, doch die Gartenanlagen blieben erhalten. Nur einer der von Paul Egell entworfenen Schlusssteine wurde bewahrt und im Museum des Mannheimer Schlosses aufbewahrt. Dieser Stein wurde 1945 bei der Zerstörung des Schlosses zerstört. Die Außenanlagen wurden bereits vor der Abbruch des Schlosses durch technischen Fortschritt ersetzt.

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Art
Schloss
Ort
Mannheim

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