Porta Apostolorum

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KlášteryÚstecký kraj

Porta Apostolorum

Kloster in Tschechien

Das Kloster Porta apostolorum war ein Benediktinerkloster in Postoloprty, Nordböhmen. Es wurde vor 1119 gegründet und 1420 von den Hussiten zerstört. Es war eines der ältesten und größten Klöster des Bistums Leitmeritz. Der Name leitete sich vermutlich von den Statuen der Zwölf Apostel am Eingang ab, die erstmals 1251 erwähnt wurden. Die genaue Lage des Klosters ist bis heute umstritten, doch archäologische Funde deuten darauf hin, dass es im Bereich des heutigen Schlosses, Pfarrhauses und Pfarrkirche lag. Das Kloster war ein bedeutendes Zentrum der Benediktinerordnung und besaß umfangreiche Ländereien in der Region Louny. Es wurde von Königen wie Wenzel I. und Karl IV. unterstützt und erhielt Privilegien, die es von Steuern befreiten. Die Kirche St. Andreas wurde 1369 erstmals erwähnt, und das Kloster hatte eine wichtige kulturelle und religiöse Rolle. Besonders bekannt ist das Freskenensemble in der Kirche von Slavětín, das auf das Kloster verweist. Die Überreste des Klosters sind heute in der Pfarrscheune des Dekanats zu finden. Dort sind romanische Mauerreste und ein sechsteiliges Fenster aus dem 12. Jahrhundert erhalten. Die archäologischen Funde belegen, dass das Kloster südwestlich der heutigen Barockkirche stand. Die Pfarrkirche St. Franziskus wurde im 15. Jahrhundert gebaut und nutzte Teile des ursprünglichen Klosterbaus. Die genaue Ausgestaltung des Klosters bleibt bis heute unklar.

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Art
Kloster
Ort
Postoloprty
Erbaut
1119

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