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Burg Allerburg
Burgruine in Deutschland
Die Burg Allerburg, auch Ellerburg genannt, ist eine Ruine einer Höhenburg auf dem Allerberg bei Bockelnhagen im Landkreis Eichsfeld in Thüringen. Sie liegt etwa 3 km von der thüringisch-niedersächsischen Grenze und 1200 m südwestlich der Ortschaft. Auf einem 323 m hohen Bergkegel im Buntsandsteinland besteht die Anlage aus Muschelkalk und ist Teil der Allerburg-Grabenzone. Die Burganlage war ursprünglich auf einem 25 × 35 m großen Gelände mit Unter- und Oberburg sowie einem Burggraben errichtet. Die Burg war im 12. Jahrhundert von den Herren von Allerberg erbaut und wurde 1266 erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde im 14. Jahrhundert ausgebaut und später von verschiedenen Adelsgeschlechtern besessen. 1525 wurde sie im Bauernkrieg zerstört, 1596 als Ruine erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde sie durch einen Ziegelsteinneubau ersetzt, der heute ebenfalls zur Ruine verfallen ist. Die Burg war zudem Sitz einer Burgkapelle und hatte eine Burgkapelle, die 1408 erstmals erwähnt wurde. Die Burganlage umfasst ein etwa 25 × 35 m großes Burgareal mit Ringmauer, Wall und Ringgraben. Ein Stumpf des ehemaligen Bergfrieds und Mauerreste der Pfarrkirche St. Michael sind erhalten. Auf dem Gipfelplateau gibt es Pfade, Bänke und einen alten Hohlweg. Die Anlage ist heute ein geschütztes Bodendenkmal und für Touristen zugänglich. Die Umgebung umfasst das Tal der Weilroder Eller und verschiedene Wüstungen.
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- Art
- Burg
- Ort
- Sonnenstein
- Erbaut
- 1100
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