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Benediktinerkloster Gerode
ehemalige Benediktinerabtei im Eichsfeld in Thüringen
Das Benediktinerkloster Gerode liegt im Landkreis Eichsfeld in Thüringen, etwa einen Kilometer südlich von Weißenborn-Lüderode. Es befindet sich in einem Tal unterhalb des Winkelberges und liegt 12 Kilometer nordöstlich von Leinefelde-Worbis. Das Kloster wurde um 1100 als erstes Kloster des kurmainzischen Eichsfeldes gegründet und war eng mit dem St.-Martins-Stift in Heiligenstadt verbunden. Das Kloster war bis 1803 ein bedeutendes Benediktinerabtei mit umfangreichen Besitzungen, darunter das Dorf Gerode und Güter in verschiedenen Orten. Es war eng mit dem Benediktiner-Nonnenkloster Zella verbunden und stellte dessen Pröpste. Nach der Säkularisation wurde der Landbesitz an verschiedene Pächter vergeben, und die Gebäude wurden nach dem Zweiten Weltkrieg als Kinderheim, Jugendwerkhof und Schulungs- und Ferienzentrum genutzt. Heute sind die Gebäude und der Park im Eigentum eines gemeinnützigen Vereins. Der Park ist als Naturdenkmal ausgewiesen und enthält mehrere alte Bäume, darunter 13 Eschen, die über 200 Jahre alt sind. Die ehemalige Umfassungsmauer ist in Resten erhalten. Das Kloster hat eine reiche Geschichte mit vielen Äbten und Pröpsten, die bis ins 18. Jahrhundert reichen.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Landkreis Eichsfeld
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