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Reichshallentheater
ehemaliges Theater in der Leipziger Straße in Berlin
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Das Reichshallentheater war ein im Jahr 1872/1873 in Berlin, Leipziger Straße 77, errichtetes Theatergebäude. Es stand gegenüber dem Dönhoffplatz und war bis 1933 in Betrieb. Der Innenraum war mit mehr als 1000 Plätzen ausgestattet und wurde außerhalb der Konzertsaison als Restaurationslokal genutzt. Das Gebäude war Teil einer Anlage mit einem glasbedeckten Hof und einem Garten, die zum Zugang zum Konzertsaal führten. Das Theater war bekannt für seine große Orgel, die 1874 fertiggestellt wurde, und für die Nutzung als Wahllokal 1880. Die Stettiner Sänger traten ab 1883 regelmäßig auf, und ab 1898 hatte das Haus eine ständige Unterkunft für diese Gruppe. Direktoren waren Alexander Genée (1921) und Ferdinand Meisel (1930–1933). Nach Meisels Tod übernahm sein Sohn das Theater, verlor jedoch die Konzession aufgrund feuerpolizeilicher Probleme. Der Konzertsaal war in Renaissanceform mit einer dreischiffigen Hallenkirche gestaltet und maß 38 m Länge, 30,2 m Breite und 16,5 m Höhe. Er wurde durch zwei große Kronleuchter und acht kleinere beleuchtet, insgesamt mit etwa 1000 Flammen. Die Sitzordnung umfasste Orchesterlogen, Parkettsitzplätze, Balkonlogen und fremde sowie proszeniumsnahe Logen. Die Energieversorgung erfolgte über eine Dampfmaschine.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Theatergebäude, ehemaliges Theater
- Ort
- Bezirk Mitte
- Adresse
- Leipziger Straße 77, 10117 Berlin
- Erbaut
- 1872
- Architekt
- Eduard Titz
V okolí
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