Braunsbedra

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Braunsbedra

Gemeinde im Saalekreis in Sachsen-Anhalt

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Braunsbedra ist eine Stadt im Saalekreis in Sachsen-Anhalt, die 1943 aus Bedra und Braunsdorf entstand. Sie liegt etwa 25 km südlich von Halle (Saale) und 35 km westlich von Leipzig. Der Geiseltalsee, der größte künstliche See Deutschlands, entstand 2003 und wurde 2011 gefüllt. Die Stadt hat mehrere Ortsteile, darunter Neumark, Krumpa und Frankleben. Braunsbedra wuchs durch Braunkohlebergbau und Industrie. 1911 begann der Tagebau, und 1927 lebten bereits 2000 Einwohner in der Region. 1950 wurde die Parksiedlung gebaut, was die Bevölkerung auf etwa 10.000 erhöhte. Die Stadt wurde 1993 zur Stadt erhoben und gehört seit 2007 zum Saalekreis. In Braunsbedra gibt es mehrere Kirchen, darunter die Gnadenkirche in Bedra und die Erlöserkirche in Braunsdorf. Die ehemalige Zentralwerkstatt des Braunkohlenwerkes Pfännerhall beherbergt das Regionalentwicklungszentrum und die Ausstellung „Fundort Pfännerhall“. Die Seebrücke über den Geiseltalsee ist ein markantes Bauwerk. Zudem sind Gedenkstätten und Kulturdenkmäler vorhanden, wie der Gedenkstein für Michael Caßler und das Mahnmal Tallboy in Krumpa.

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Art
Stadt in Deutschland
Ort
Saalekreis
Seehöhe
104 m

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