Hundsbach

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Města a obce

Hundsbach

französische Gemeinde im Elsass

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Hundsbach liegt im Sundgau, im Département Haut-Rhin der Region Grand Est. Der Ort befindet sich an der Mündung des Hundsbaches in den Thalbach, einem Nebenfluss der Ill. Die Gemeinde grenzt an Zaessingue im Norden, Franken im Osten, Willer im Süden und Hausgauen im Westen. Sie liegt im lössbedeckten Sundgauer Tertiärhügelland, in einem Bereich aus pliozän-altpleistozänen Sundgauschottern. Das Tal zeigt die typische Asymmetrie des Sundgau, wobei der Nordhang stärker erodiert ist als der südliche Hang. Hundsbach wurde erstmals 1265 erwähnt. Bis 1324 war der Ort unter der Herrschaft der Grafen von Pfirt, danach habsburgisch bis zum Westfälischen Frieden 1648. Danach kam der Ort an Frankreich. Bis 1699 war Hundsbach Hauptort einer Vogtei mit 16 Dörfern. Die Odilienkapelle war einst die Mutterkirche mehrerer Dörfer. Die Kirche von Wahlbach war bis 1780 Filiale der Hundsbacher Kirche. Die Gemeinde war von 1871 bis 1918 Teil des Deutschen Reichs und dem Kreis Altkirch im Bezirk Oberelsaß. Hundsbach ist bekannt für die Sankt-Martins-Kirche, erbaut 1778, mit einem Kirchturm aus der Vorgängerkirche und einer barocken Kanzel. Im Chor hängt ein Gemälde des Heiligen Nikolaus von Charles Bulffer. Die Orgel aus dem Jahr 1891 ist in originaler Form erhalten. Das Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert, heute Mairie, besitzt ein hohes Walmdach und Segmentbogenfenster. Zahlreiche Fachwerkbauten, darunter das Haus Nr. 12 an der Rue Principale, sind in altertümlicher Ständerbauweise errichtet. In der Gemeinde steht eine elektrisch angetriebene Mühle, die ursprünglich um 1394 gebaut wurde.

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Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Département Haut-Rhin
Seehöhe
418 m
Zdroje:Hundsbach (CC0-1.0)

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