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Sannazzaro de' Burgondi
italienische Gemeinde
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Sannazzaro de’ Burgondi liegt in der Po-Ebene, etwa zwei Kilometer nördlich eines Flusses und 50 Kilometer südlich von Mailand. Die Gemeinde befindet sich im Raum der Lomellina, einem Gebiet zwischen Piémont und der Lombardei. Sie ist bekannt für den Anbau von Risottoreis, insbesondere der Sorte Carnaroli. Wirtschaftlich dominiert eine Großraffinerie der Eni S.p.a., die unmittelbar westlich der Wohnbebauung liegt. Die Ansiedlung wurde nach dem frühchristlichen Märtyrer San Nazzaro benannt und hat ihre Gründung auf vorrömische Zeit zurückzuführen. Die Ritter von Sannazzaro de’ Burgondi hatten unter Kaiser Friedrich Barbarossa hohes Ansehen. Der Kaiser bestätigte ihre Rechte und ernannte sie zu Legaten in Sardinien. Von 1466 bis 1835 war die Herrschaft in der Familie Malaspina di Sannazzaro. Die Gemeinde besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Pavia–Torreberetti. Sie ist für ihre landwirtschaftliche Produktion und die industrielle Präsenz der Eni-Raffinerie bekannt. Die historische Bedeutung wird durch die Verbindung zur Familie Malaspina und die frühe kirchliche Tradition unterstrichen. Die Umgebung ist geprägt von der flachen Landschaft der Po-Ebene und der Nähe zu Mailand.
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- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Pavia
- Seehöhe
- 87 m
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