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Piuro
italienische Gemeinde
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Piuro liegt im Val Bregaglia italiana, einem Teil des Bergells, und grenzt im Norden an den Kanton Graubünden. Die Gemeinde erstreckt sich entlang der Grenze zu der Schweiz und umfasst verschiedene Siedlungen wie Prosto, Borgonuovo und Santa Croce. Sie liegt beiderseits der Mera und umfasst auch die Alpenregionen wie das Valle di Lei. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortschaften, darunter Savogno und Dasile, die auf höheren Höhen liegen und nur noch von wenigen Bewohnern besiedelt sind. Die Geschichte von Piuro reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück, als der Ort als Plurium erwähnt wurde. Im Mittelalter wurde Piuro durch den Handel mit Speckstein und Seide reich, was zu einem blühenden Wohlstand führte. Die Gemeinde war auch ein Zentrum der Reformation, da die Kaufmannsfamilien Lumaga und Camulio die Reformation förderten. 1618 ereignete sich ein schwerer Bergsturz, der das Dorf unter Felsmassen begrub und den Ort für immer veränderte. Piuro ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Pfarrkirche San Martino di Tours und die Palazzo Vertemate-Franchi, die heute ein Museum beherbergt. Die Gemeinde besitzt auch das archäologische Museum in der Kirche Sant’Abbondio, das Funde aus der Zeit vor dem Bergsturz zeigt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Wasserfälle von Acquafraggia und die Glocken des Glockenturms in Belfort. Die Gemeinde ist auch für ihre kulturelle Geschichte bekannt, die in mehreren Büchern und Forschungen dokumentiert ist.
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- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Sondrio
- Seehöhe
- 382 m
V okolí
- Prosto150 m
- Palazzo Vertemate Franchi177 m
- Palazzo Vertemate Franchi180 m
- Acquafraggia976 m
- cascate dell'Acquafraggia1.2 km
- Castellaccio1.3 km
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