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Prokopská jeskyně
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Die Prokopská jeskyně, auch als Höhle des Heiligen Prokop bekannt, befand sich im Prokopské údolí im Südwesten Prags, genauer im Gebiet der heutigen Jinonice. Eingebettet in einen steilen Kalksteinfelsen, lag sie nahe dem nicht mehr existierenden Wallfahrtskirche des Heiligen Prokop, etwa in der Mitte des Hangs. Bereits 1729 wurde ihre Lage auf einer Karte von M. A. Vogt verzeichnet, doch durch den intensiven Kalksteinabbau im Prokopský lom wurde der Fels mit der Höhle zwischen 1887 und 1888 vollständig abgetragen und die Stätte verschwand für immer. Die Höhle zählte zu den bedeutendsten ihrer Art in Böhmen und erreichte eine Länge von etwa 120 Metern, was sie zu einer der größten in der Region machte. Sie war nicht nur wegen ihrer Größe, sondern auch wegen der Legenden um den Heiligen Prokop von Bedeutung, der hier angeblich als Einsiedler lebte und wirkte. Archäologische Funde belegen zudem die Anwesenheit prähistorischer Tiere wie Höhlenbären, Mammuts und wollhaariger Nashörner, darunter sogar ein Schädel des frühen Menschen Homo sapiens fossilis. Heute erinnert nur noch wenig an die einstige Höhle, die sich heute im Sperrgebiet eines Militärobjekts im Prokopské údolí befinden würde. Besucher können jedoch die umliegende Landschaft des Prokopské údolí erkunden, das mit seinen markanten Felsformationen und historischen Spuren wie der ehemaligen Wallfahrtskirche oder der zerstörten Statue des Heiligen Prokop eine eindrucksvolle Kulisse bietet. Die steilen Hänge und das Tal vermitteln einen Eindruck der einstigen geologischen und kulturellen Bedeutung dieser Stätte.
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- Art
- Höhle
- Ort
- Jinonice
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