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Bellange
französische Gemeinde
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Bellange liegt im Département Moselle in der Region Grand Est, etwa 40 Kilometer südöstlich von Metz. Der Ort gehört zum Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins und zum Kanton Le Saulnois. Er befindet sich im Saulnois, einem Teil des Salzgaus, auf einer Höhe zwischen 217 und 327 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 3,81 Quadratkilometer und umgibt den Bach Ruisseau de Bellange, der nach dem Ort benannt wurde. Der Ort wurde im Herzogtum Lothringen 1274 erstmals urkundlich erwähnt und trug verschiedene Namen wie Billange oder Billingen. Im 12. Jahrhundert baute der Templerorden eine romanische Kirche, deren Kirchturm bis 1875 bestand. Bellange gehörte später dem Bistum Metz und war bis ins 16. Jahrhundert Teil des Zehnten des Klosters Neumünster. Im Zuge der Französischen Revolution erhielt die Gemeinde 1793 den Status einer Gemeinde und 1801 das Recht auf kommunale Selbstverwaltung. Bellange ist bekannt für sein Wappen, das eine silberne Taube mit einem goldenen Ölfläschchen zeigt, das den Schutzpatron Remigius von Reims symbolisiert. Über der Taube sind zwei goldene Steine zu sehen, die auf das Kollegiatstift Saint-Étienne verweisen. Die Region war bis 1871 Teil des Département Meurthe und wurde nach dem Ersten Weltkrieg an Frankreich abgetreten. Die Bewohner betrieben landwirtschaftliche Tätigkeiten wie Getreide- und Weinbau sowie Pferdezucht.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 327 m
- Website
- http://www.bellange.fr
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