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Gütenbach
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Der Gütenbach entspringt an den Hängen des Dreihufeisenbergs im Lainzer Tiergarten, einem Naturschutzgebiet im Wiener Gemeindebezirk Hietzing. Mit einer Länge von 6.930 Metern und einem Gefälle von 33 Promille durchfließt er zunächst ein Kerbtal, bevor er sich im Mittellauf zu einem Sohlental mit Mäandern weitet. Nach dem Verlassen des Tiergartens durch das Gütenbachtor fließt er durch das Wald- und Wiesengebiet von Kalksburg im 23. Bezirk Liesing, wo er schließlich linksseitig in den Liesingbach mündet. Der Bach führt ganzjährig Wasser und hat einen mittleren Abfluss von 0,06 Kubikmetern pro Sekunde. Bei Starkregen kann die Wassermenge jedoch auf bis zu 25,3 Kubikmeter pro Sekunde ansteigen, was zu lokalen Überflutungen führen kann. Historisch wurde der Gütenbach im 18. Jahrhundert für einen Mühlbach genutzt, der später sogar vollständig in ihn eingeleitet wurde. Erst 2016 wurde der Mündungsbereich renaturiert, wobei Flachwasserbereiche angelegt und Bäume gepflanzt wurden. Entlang des Baches erstreckt sich ein durchgehender Auwaldstreifen mit Schwarz-Erlen, während auf der Dianawiese Eschen und alte Hainbuchen wachsen. Im Kalksburger Gütenbachtal finden sich Magerwiesen wie die Eichwiese sowie streng geschützte Pflanzenarten. Das Tal beherbergt zudem seltene Tierarten wie die Gelbbauchunke, die Schlingnatter und mehrere Fledermausarten. Im Lainzer Tiergarten leben Libellen wie die Große Quelljungfer und Fischarten wie Bachforelle und Koppe.
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