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Scheiblischer Turm

nicht erhaltener Wehrturm in Magdeburg

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Der Scheiblische Turm war ein Wehrturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung der Magdeburger Altstadt. Er lag in der Nähe des heutigen nördlichen Endes des Fürstenwalls, auf der Elbseite des Walls, nur wenig südlich der Einmündung des Gouvernementsberges auf das Schleinufer. Der Turm stand nördlich von Kiek in de Köken und war Teil der südöstlichen Stadtbefestigung entlang der Elbe. Der Turm entstand 1430/31 gemeinsam mit fünf weiteren Wehrtürmen. Von diesen sind heute noch die beiden südlichsten erhalten. Der Scheiblische Turm stand nördlich von Kiek in de Köken und war Teil der Verteidigungsanlage. Mit der Weiterentwicklung der Waffentechnik verlor er seine militärische Bedeutung. Vermutlich wurde er im 19. Jahrhundert bei der Straßenausbauarbeiten vollständig beseitigt. An der Stelle, an der der Turm Teil der Stadtmauer war, kann man heute noch auf der Elbseite die Schließung der Lücke mittels Backsteinen erkennen. Die Mauer besteht sonst aus Grauwacke-Bruchsteinen. Die Anlage des Fürstenwalls umfasste die ehemalige Stadtmauer und wurde im 18. Jahrhundert zur zivil genutzten Promenade umgestaltet.

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Art
Turm
Ort
Magdeburg

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