Lupșa

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Města a obce

Lupșa

Gemeinde in Rumänien

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Lupșa liegt im nordwestlichen Teil des Kreises Alba, im Tal des Arieș, eines rechten Zuflusses des Mureș. Die Gemeinde erstreckt sich auf den Anhöhen und Berghängen zwischen dem Muntele-Mare-Gebirge im Norden und dem Siebenbürgischen Erzgebirge im Süden. Sie umfasst 23 Siedlungen und liegt 16 Kilometer östlich der Stadt Câmpeni. Der Ort gehört zum historischen Motzenland und ist von Nachbarorten wie Alba Iulia umgeben. Lupșa wurde erstmals 1366 als villa Lwpsa erwähnt und war im Mittelalter ein rumänisches Hörigendorf. Im 16. Jahrhundert bestand der Ort aus zwei Teilen, Felsőlupsa und Alsólupsa. Die Region war Schauplatz von Auseinandersetzungen während des Bauernaufstands von 1784 und der Rumänischen Revolution von 1848. Die Gemeinde war auch Sitz einer berühmten Klosterschule und war Teil der rumänischen Grundherrenfamilie Lupsai. Lupșa ist bekannt für das Kloster, eines der ältesten rumänischen Klöster Siebenbürgens, das 1429 erstmals erwähnt wurde. Die Kirche des Klosters Sf. Mare Ierarh Nicolae wurde 1694 errichtet und besitzt eine Kassettendecke. Das Dorfmuseum, gegründet 1938, hat eine Sammlung von über 6000 Exponaten. Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche Sf. Gheorghe steht unter Denkmalschutz. In der Region sind auch alte Bauernhöfe und Wassermühlen aus dem Motzenland zu finden. Von Lupșa aus ist der dritthöchste Gipfel der Siebenbürger Westkarpaten erreichbar.

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Art
Gemeinde in Rumänien
Ort
Kreis Alba
Adresse
Lupșa, Nr. 1, Jud. Alba
Seehöhe
568 m
Zdroje:Lupșa (CC0-1.0)

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