Wirichsbongardstor
historisches Stadttor im Verlauf der ehemaligen äußeren Stadtmauer Aachens
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Das Wirichsbongardstor war ein Stadttor der äußeren Stadtmauer Aachens und lag im Südosten der Stadt, in der heutigen Theaterstraße. Es war Teil der Stadtmauer und wurde von dem Krichelenturm vom Marschiertor getrennt. Die genaue Position wurde erst durch Tiefbauarbeiten bestimmt. Zwischen dem Wirichsbongardstor und dem Adalbertstor befanden sich weitere Türme wie Schildturm und Rotkugelturm. Das Tor wurde im 16. Jahrhundert als Weinbergstor bezeichnet, da es den Namen „Wingartz Bongart“ trug, was auf Weingarten und Obstgarten hinweist. Es wurde 1648 geschlossen und stand bis ins 18. Jahrhundert als Lagerraum für die Burgherren der Burg Frankenberg. Später wurde es zur Windmühle umgebaut, die in Notzeiten Mehl für die Bevölkerung bereitstellen sollte. Bis 1847 gab es noch Teile des Tores, danach verlor sich seine Spur. Vor Ort lässt sich die Position des ehemaligen Gebäudes an Mauerresten erkennen, die bei Baggerarbeiten entdeckt wurden. Das Tor war ein vierstöckiger Rechteckbau mit 14 Metern Breite und 11,50 Metern Tiefe. Ursprünglich war es aus Stein mit einem Walmdach gebaut, während die Windmühle Holz verwendete. Es besaß ein Vortor, das bei vielen Stadttoren Aachens vorkam.
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- Art
- Windmühle, Stadttor
- Ort
- Aachen
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