Katedrála svatého Štěpána ve Vídni

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Katedrála svatého Štěpána ve Vídni

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Der Stephansdom in der Wiener Innenstadt ist eine der bedeutendsten gotischen Kathedralen Österreichs und thront am Stephansplatz. Mit 109 Metern Länge und 72 Metern Breite prägt er das Stadtbild und gilt als nationales Symbol. Der Südturm erreicht 136,4 Meter und war über 50 Jahre lang das höchste freistehende Bauwerk Europas. Seine Fundamenttiefe von weniger als vier Metern unterstreicht die ingenieurtechnische Meisterleistung. Der Dom vereint spätromanische und gotische Elemente, darunter die Westfassade mit den Heidentürmen und dem Riesentor, das auf eine mittelalterliche Legende zurückgeht. Als Sitz des Erzbischofs von Wien und Pfarrkirche der Dompfarre St. Stephan ist der Dom seit 1469 Kathedrale und seit 1723 Metropolitankirche. Namensgeber ist der heilige Stephanus, erster christlicher Märtyrer, während das zweite Patrozinium Allerheiligen ist. Der Südturm beherbergt 13 Glocken, darunter die Pummerin, eine der größten freischwingenden Glocken Europas. Historisch bedeutsam ist der Albertinische Chor, der 1340 geweiht wurde und auf Herzog Rudolf IV., den Stifter, zurückgeht. Im Inneren beeindrucken der Hallenchor, die Westempore und der spätgotische Schwibbogen zwischen den Heidentürmen. Der Dom war Schauplatz des Wiener Provinzialkonzils 1267 und birgt die Herzogsgruft mit den Gräbern österreichischer Herrscher. Die Westfassade mit ihren romanischen und gotischen Elementen sowie die Türme bieten aus der Nähe wie aus der Ferne wechselnde Perspektiven. Die umliegenden Plätze und Gassen der Inneren Stadt laden zum Verweilen ein.

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