Niffer

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Města a obce

Niffer

französische Gemeinde im Elsass

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Niffer liegt im südlichen Teil der Oberrheinebene, nahe dem Dreiländereck Deutschland–Frankreich–Schweiz. Die Gemeinde ist von den Rhein-Rhône-Kanal und dem Rheinseitenkanal durchzogen und grenzt an Petit-Landau, Bad Bellingen, Efringen-Kirchen, Kembs, Schlierbach, Dietwiller und Habsheim. Die Ostgrenze bildet der Rhein, und die Gemeinde hat einen Anteil am Harthwald. Die Entfernung zu Basel beträgt etwa 23 Kilometer, zu Mülhausen im Westen etwa 17 Kilometer. Niffer wurde erstmals im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt und war in römischer Zeit besiedelt. Der Ort kam 1418 an die Familie von Andlau, die bis zur Französischen Revolution die Herren von Niffer waren. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort 1633 zerstört. Die Entwicklung des Ortes war vom Rhein geprägt, der im 19. und 20. Jahrhundert gebändigt und nutzbar gemacht wurde. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Bewohner 1939 evakuiert und 1944/45 von Kämpfen und Bombardements betroffen. Niffer ist vor allem durch die Schleuse Kembs-Niffer bekannt, deren Außengebäude nach Plänen von Le Corbusier gebaut wurden. Diese sind die einzigen Bauwerke des Architekten im Elsass. Die Gemeinde hat eine historische Verbindung zum Rhein und zu den Kanälen, die den Ort prägten. Die Region ist geprägt von der Nähe zum Dreiländereck und der industriellen Entwicklung entlang der Wasserwege.

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Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Département Haut-Rhin
Seehöhe
245 m
Zdroje:Niffer (CC0-1.0)

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