Urvaste vald

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Urvaste vald

ehemalige Gemeinde in Estland

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Urvaste liegt im estnischen Kreis Võru, in der Region Võru. Die Gemeinde umfasst den Hauptort Urvaste und 13 weitere Dörfer, darunter Kassi, Kirikuküla und Koigu. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 139,9 km² und war bis 2017 eine eigenständige Landgemeinde. Die Region ist geprägt von flachen Tälern und Wäldern, die vom Fluss Võru begrenzt werden. Die Gemeinde ist von anderen Landgemeinden wie Antsla und Võru umgeben. Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde datiert auf 1413, als die dem heiligen Urban geweihte Kirche urkundlich erwähnt wurde. Diese Kirche, die in Basilikastil gebaut wurde, ist die einzige mittelalterliche Kirche in Estland mit dieser Architektur. In Urvaste lebte auch der Herrnhuter Prediger Johann Christian Quandt, der zur Entwicklung der Herrnhuter Brüdergemeine in Livland beitrug. Die Gemeinde war zudem ein Zentrum der religiösen und kulturellen Lebenswelt der Region. Urvaste ist bekannt für die „Tamme-Lauri-Eiche“, eine Stieleiche, die als die älteste und dickste Eiche Estlands gilt. Sie war auf Banknoten abgebildet und nahm an einem Wettbewerb zum Europäischen Baum des Jahres teil. Die Gemeinde verfügt über eine reiche kulturelle und historische Landschaft, die durch die Kirche, die Eiche und die Bevölkerung geprägt ist. Zu den Persönlichkeiten aus Urvaste zählen die Schriftstellerin Marie Heiberg und der Radrennfahrer Ants Jeret.

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Art
ehemalige Gemeinde in Estland
Ort
Kreis Võru
Zdroje:Urvaste (CC0-1.0)

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