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Obernberger See
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Der Obernberger See ist ein Bergsee in den Stubaier Alpen, der auf 1590 Metern Höhe in einem Talkessel liegt. Eingebettet zwischen dem Tribulaunmassiv und der Allerleigrubenspitze befindet er sich südlich von Obernberg am Brenner, nahe dem Alpenhauptkamm und der Grenze zu Südtirol. Seine Fläche von 16,5 Hektar macht ihn zu einem der größten Seen in den Nordtiroler Zentralalpen. Der See unterliegt starken Wasserstandsschwankungen von bis zu sieben Metern, wobei der niedrigste Stand im Winter und der höchste bei der Schneeschmelze erreicht wird. Er besteht aus zwei durch einen prähistorischen Bergsturz getrennten Becken, die nur bei hohem Wasserstand verbunden sind. Eine Kapelle auf den Überresten des Bergsturzes, Maria am See, wird dann über eine Brücke zugänglich. Die mittlere Tiefe beträgt im nördlichen Teil 13 Meter, im südlichen 15 Meter. Mehrere Moränenwälle zeugen von einem früheren Gletscher im Kessel. Das Wasser stammt hauptsächlich aus unterirdischen Quellen, die Temperatur liegt im Sommer zwischen 11 und 14 Grad. Der See ist seit 1935 ein Naturdenkmal und gehört heute zum Landschaftsschutzgebiet Nößlachjoch – Obernberger See – Tribulaune. Beliebte Wanderwege führen um das Gewässer herum, durchschnittlich besuchen täglich 326 Menschen den Ort. Die Vegetation um den See ist hochmontan geprägt, während im Wasser Armleuchteralgen, Hahnenfuß und verschiedene Fischarten wie Bachforellen, Elritzen und Saiblinge leben.
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V okolí
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