KlášteryNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Kommende Gartow

Kloster in Deutschland

Die Kommende Gartow war eine Niederlassung des Johanniterordens im Flecken Gartow, Landkreis Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Sie wurde 1360/64 vom Johanniterorden erworben und 1371 erstmals urkundlich genannt. Das Gebiet gehörte bis 1300 zur Altmark und war bis ins 15. Jahrhundert Teil des Fürstentums Lüneburg. 1438 verkaufte der Johanniterorden das Gebiet an Adlige der Umgebung zu einem Erblehen. Die Kommende Gartow wurde nicht mit der Kommende Gardow in Mecklenburg verwechselt. Die Kommende Gartow war im politischen Interessengebiet der brandenburgischen Markgrafen, der Welfen und der Herzöge von Mecklenburg. Sie lag im Streitgebiet um die Altmark und war von 1319 bis 1332 unter verschiedenen Herzögen und Markgrafen verändert. 1322 wurde Gartow von Herzog Heinrich II. erobert, und 1328 wurde eine Sühne geschlossen, die die Rückgabe von Gartow an die von Gartow vorsah. 1338 wurden die Besitzungen der von Gartow an den Johanniterorden verkauft, und 1360/64 wurde das Gebiet endgültig an den Orden übertragen. In der Kommende Gartow gab es ein Schloss, das 1330 von Herzog Otto der Milde neu errichtet wurde. Das Gebiet umfasste Dörfer wie Quarnstedt, Holtorf, Kryssow und Kapern, sowie das Städtchen Gartow. 1364 wurde die Zustimmung des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg für den Verkauf erteilt, und 1371 bestätigte Herzog Magnus II. den Besitz der Johanniter. 1375 wurde die Kommende Gartow im Landbuch Karls IV. erwähnt, und 1390 wurde Gartow und Schnackenburg von den Herzögen Bernhard I. und Heinrich I. belagert.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Gartow
Erbaut
1360

V okolí

🗺 Vytvořit trasu z těchto míst → ← Zpět do Gartow ← Všechna místa v Niedersachsen

QR-Code

QR 2029f8c
2029f8c