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Columbarium (Cochem)
denkmalgeschütztes Gebäude in Cochem
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Das Columbarium in Cochem ist ein dreigeschossiger, massiver Bruchsteinbau, der 1889 von Carl Joseph Friedrichs errichtet wurde. Es wird fälschlicherweise als Schwurhandturm bezeichnet und ist denkmalgeschützt. Der Turm steht im Oberen Weg und wurde 2019 mit einem Naturschieferdach und der originalen „Mahnhand“ wiederhergestellt. Der Turm hat eine historische Bedeutung, da die „Mahnhand“ als Erinnerung an Friedrichs’ erste Ehefrau Betty und ihren Bruder Ferdinand diente. Die Hand, aus Kupferblech gefertigt, ist etwa 1,05 m groß und wurde 1932 abgenommen. 1928 fand man in der Turmspitze eine lebensgroße Christusstatue, die später in der Kriegergedächtniskapelle aufgestellt wurde. Besucher können die Turmspitze mit der „Mahnhand“ bewundern und den Blick auf den Rhein und die umliegende Landschaft genießen. Die Restaurierung im Jahr 2019 sorgte für die Wiederherstellung des originalen Daches und der Hand. Der Turm bleibt ein markantes Wahrzeichen der Stadt und ein Zeugnis der regionalen Geschichte.
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- Art
- Turm
- Ort
- Cochem
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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