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Dominikanerinnenkloster St. Gertrud
Ehemaliges Dominikanerinnenkloster mit Kirchengebäude in Köln
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Das Dominikanerinnenkloster St. Gertrud stand an der nordwestlichen Ecke des Neumarktes in der Altstadt-Nord von Köln. Es wurde 1257 gegründet und war bis 1802 bestehend. Die Anlage umfasste eine Kirche, Kapellen und Altäre, die verschiedenen Heiligen geweiht waren. Die Gemeinschaft war dem Dominikanerorden angegliedert und hatte eine wichtige Rolle in der geistlichen und kulturellen Lebenswelt Kölns. Das Kloster war durch Ablässe und Stiftungen finanziell unterstützt und zählte zu den reichen Kölner Familien als Mitglieder. Die Priorinnen stammten oft aus dem Patriziat oder aus reichen Kaufmannsfamilien. Die Gemeinschaft durchlebte Reformen im 15. Jahrhundert und blieb von der Reformation unberührt. Bis 1802 blieb es bestehen, bis es aufgelöst wurde. Im ehemaligen Klostergebäude befanden sich Kirche und Wohnräume der Schwestern. Die Reliquien wurden an St. Aposteln übergeben, und das Gebäude wurde später verkauft. Die Lage am Neumarkt ermöglichte einen Blick auf die Altstadt und die umliegenden Gassen. Die historische Bedeutung des Klosters wird durch seine Verbindung zur deutschen Mystik und zu Predigten wie denen von Albertus Magnus unterstrichen.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Altstadt-Nord
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