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Feldherrnhalle
Loggia in München
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Die Feldherrnhalle ist ein klassizistisches Baudenkmal am Odeonsplatz in München. Sie wurde zwischen 1841 und 1844 im Auftrag von König Ludwig I. nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz erbaut. Das Gebäude aus Kelheimer Kalkstein diente als südlicher Eingang zur Ludwigstraße und harmonisierte den Übergang von der historischen Altstadt zur neuen Prachtstraße. Die Halle ersetze das Wirtshaus Bauerngirgl und steht im direkten Umfeld des Siegestors. Die Feldherrnhalle beherbergt zwei Feldherrendenkmäler und ein Armeedenkmal. Das Tillydenkmal ehrt Johann T’Serclaes von Tilly, während das Wrededenkmal Carl Philipp von Wrede würdigt. Das Armeedenkmal, von Prinzregent Luitpold finanziert, stellt einen antiken Krieger dar, der mit einem Fahnentuch und einer Friedensallegorie in einer friedlichen Haltung dargestellt ist. Zudem befinden sich zwei Löwen seitlich der Treppe, die 1906 hinzugefügt wurden. Die Halle war während des Hitler-Ludendorff-Putsches 1923 Schauplatz einer blutigen Konfrontation. Sie wurde später von der NS-Propaganda genutzt und war ein Symbol für die Bewegung. Die Halle ist auch heute ein bedeutender Ort für Gedenkfeiern und historische Begegnungen. Die Umgebung umfasst den Odeonsplatz, die Ludwigstraße und die Theatinerkirche.
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- Art
- Loggia
- Ort
- München
- Adresse
- Residenzstraße 27
- Erbaut
- 1844
- Baustil
- klassizistische Architektur
- Architekt
- Friedrich von Gärtner
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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