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Burg Mörnsheim
Burgruine in Deutschland
Die Burg Mörnsheim, auch Staffelburg genannt, ist eine Ruine einer Gipfelburg auf dem Schloßberg. Sie liegt auf etwa 510 m ü. NHN über dem Gailachtal in Mörnsheim, einem Ort im bayerischen Landkreis Eichstätt. Die Anlage ist als denkmalgeschütztes Baudenkmal und als Bodendenkmal im Bayernatlas registriert. Sie umfasst untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Siedlungsteile. Die Burg hat eine lange Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückgeht. 1225 wurde sie erstmals erwähnt, als Bischof Heinrich I. von Zipplingen einen Bergfried errichtete. Bischof Konrad II. von Pfeffenhausen und Friedrich IV. Graf von Oettingen stärkten und erweiterten die Anlage. Albrecht II. von Hohenrechberg baute eine Ringmauer und einen Halsgraben. Johann III. von Eych errichtete einen großen Wohnbau in der Südecke. Von der Burganlage sind Reste der Ringmauer, der Zwingermauer und ein tonnengewölbter Raum der Burgkapelle St. Afra erhalten. Die Burg begann nach 1634 zu verfallen und wurde 1760 teilweise abgebrochen. Sicherungsmaßnahmen fanden ab 1980 statt. Die Burgenforscherin Helmut Rischert vermutet, dass die Burg Krugsburg als Außenposten in der Nähe der Burg Mörnsheim stand.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Mörnsheim
- Adresse
- Burgberg,Burgberg 7
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
V okolí
- Bodendenkmal in Mörnsheim, #D-1-7132-004520 m
- Mörnsheim1.8 km
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