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Felsformation Zwölf Apostel

Die Zwölf Apostel sind eine Gruppe frei stehender Felstürme am nördlichen Talhang zwischen Solnhofen und Eßlingen im Altmühltal. Sie gehören zu den markantesten Kalkfelsen des Tals und sind schon von der Talsohle aus als Reihe schlanker Zacken über dem Hang zu erkennen. Das Gestein sind dickbankige Schichtkalke des Treuchtlinger Marmors aus dem Weißen Jura. An ehemaligen Meeresschwellen bildeten sich besonders widerstandsfähige Schwammkalke, die die Verwitterung aus dem weicheren Umfeld herauspräparierte — die Türme sind also stehen gebliebene Reste eines abgetragenen Hangs, nicht aufgetürmtes Material. 1984 wurde das Gebiet auf rund 15,2 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die offenen Halbtrockenrasen, Trockenrasen und Wacholder-Kiefern-Bestände mit ihren seltenen Pflanzenarten werden seit 1974 durch traditionelle Hüteschafhaltung erhalten. Der Zugang erfolgt vom Altmühltal-Radweg aus oder ab Solnhofen über den Altmühltal-Panoramaweg, rund zwei Kilometer bergauf. Von den Felsen öffnet sich der Blick über das Solnhofer Tal mit seinen Plattenkalkbrüchen. Der Weg ist ganzjährig begehbar; die Kombination aus kurzer Wanderung und Aussicht macht die Formation zu einem lohnenden Halbtagesziel, das sich gut mit dem Bürgermeister-Müller-Museum in Solnhofen verbinden lässt.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

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