Maglaj

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Maglaj

Ort in Bosnien und Herzegowina

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Maglaj liegt im Kanton Zenica-Doboj in Bosnien und Herzegowina, am Fluss Bosna. Die Stadt grenzt an die Republika Srpska und ist über die Bahnstrecke Šamac–Sarajevo verbunden. In der Umgebung finden sich historische Stätten wie die Festung und die Moschee Kuršumlija. Die Altstadt ist von der Moschee umgeben, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Die Stadt hat eine besondere Atmosphäre, die durch den häufigen Nebel im Tal geprägt ist, der den Namen der Stadt inspirierte. Maglaj wurde erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt und war während des Bosnienkrieges stark betroffen. Die Bevölkerungszahl sank nach dem Krieg deutlich, wobei die bosnischen Kroaten und Serben stark abwandernd waren. Die Stadt war Teil des Eisenbahnnetzes, das durch die Eröffnung der Bosnabahn im Jahr 1879 erschlossen wurde. 1947 wurde der Abschnitt Sarajevo–Doboj auf Normalspur umgebaut und nach Bosanski Šamac verlängert. Die Stadtverwaltung wird von Maid Suljaković (SDA) geleitet, und der Gemeinderat wird von Aida Bašić (SN) geführt. In Maglaj leben katholische und orthodoxe Gemeinden, die nach dem Krieg wiederaufgebaut wurden. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind die Sängerin Šemsa Suljaković und der Maler Ivica Matijević. Die Stadt hat eine kulturelle Vielfalt, die sich in den religiösen Gebäuden und der Geschichte widerspiegelt.

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Art
naseljeno mjesto, Örtlichkeit
Ort
Gemeinde Maglaj
Seehöhe
192 m
Zdroje:Maglaj (CC0-1.0)

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