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Viszák
Gemeinde in Ungarn
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Viszák liegt im Komitat Vas im Westen Ungarns, eingebettet im Inneren des Őrség, einer historischen Grenzregion. Die Gemeinde erstreckt sich entlang der Landstraße 7449 zwischen Pankasz und Ivánc, während eine weitere Zufahrt über die 7448 von Őrimagyarósd aus möglich ist. Ursprünglich zählte der Ort 1980 noch 386 Einwohner, doch bis 2014 schrumpfte die Bevölkerung auf 251 Personen. Die Geschichte Viszáks reicht bis in die Zeit der Árpáden zurück, erstmals urkundlich erwähnt wurde es vor 1237 als „Vyzaah“. Der Name leitet sich vermutlich von einem rückläufigen Bach ab. Im Mittelalter gehörte der Ort zu einem größeren Besitzkomplex mit Nachbarorten wie Ivánc und Lugos. Nach wechselnden Grundherren überstand Viszák mehrfach Besetzungen und Verwüstungen, darunter durch die Türken, bis sich nach dem Rákóczi-Aufstand neue Siedler ansiedelten. Die heutige Dorfstruktur bewahrt noch immer den ursprünglichen Kern am Wasserlauf. Vor Ort prägen kulturelle Einrichtungen das Bild: ein Holzdenkmal für die deportierten Familien Böhm, Török und Dávid, ein Pajtaszínház für regelmäßige Veranstaltungen sowie ein Vakond-színpad und die Kemencekápolna. Die Gemeinde pflegt zudem eine lebendige Tradition mit einem Frauengesangschor und einem Tündérkert. Die Landschaft um Viszák wird von sanften Hügeln und dichten Wäldern des Őrség geprägt, die einst als natürliche Grenze dienten.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Körmend
- Website
- http://www.viszak.hu/
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