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Benediktinerinnenkloster Bergen
archäologische Stätte in Bergen bei Neuburg
Das Benediktinerinnenkloster Bergen liegt in Bayern, nahe Neuburg, im Bistum Eichstätt. Es wurde um 976 gegründet und 995 von Papst Johannes XV. bestätigt. Die Kirche wurde im 11. Jahrhundert als romanische Hallenkirche errichtet und 1755 im Rokoko-Stil neu gebaut. Die heutige Kirche, die zum Hl. Kreuz geweiht ist, steht auf dem Gelände des ehemaligen Klosters. Das Kloster war bis zur Reformation ein bedeutendes Zentrum, das als Vorbild für andere Klöster galt. Die Wallfahrt zum Hl. Kreuz blühte im 17. Jahrhundert, besonders nach dem berühmten „Ochsenwunder“ und der Heilung von Kindern. Die Krypta, der Ziehbrunnen und die Deckenfresken von Johann Wolfgang Baumgartner sind heute noch erhalten und Teil der Wallfahrtsatmosphäre. Besucher können die romanische Krypta, die Naturstein-Klostermauer aus dem 14. Jahrhundert und die Kaplanei aus dem Jahr 1431 besichtigen. Die Kirche und ihre Umgebung bieten einen Einblick in die Geschichte des Klosters und der Wallfahrt. Die Krypta beherbergt eine Kreuzreliquie und einen Ziehbrunnen, der in der Wallfahrtspraxis eine wichtige Rolle spielte.
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- Art
- religiöse Gemeinschaft, Archäologische Stätte, Kloster
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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