Wilhelmshallen

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TheaterBezirk Berlin

Wilhelmshallen

ehemalige Ausstellungshallen, später Varietétheater und Kino an der Hardenbergstraße in Berlin

Die Wilhelmshallen standen an der Hardenbergstraße in Berlin-Charlottenburg. Sie waren ein neoromanisches Gebäude, das 1905–1906 von Carl Gause errichtet wurde und nach Kaiser Wilhelm I. benannt war. Das Gebäude war ursprünglich als Ausstellungshalle konzipiert und lag zwischen dem Park-Hotel Hardenbergstraße 29 und dem Bahnhof Zoologischer Garten. In der Umgebung befanden sich weitere neoromanische Bauten wie das Romanische Haus I und II sowie die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, die das sogenannte „Romanische Forum“ bildeten. Die Wilhelmshallen wurden ab 1912 als Ausstellungshallen genutzt und beherbergten Veranstaltungen wie die Ausstellung „Die Frau in Haus und Beruf“. 1915 wurde der westliche Teil als Varieté und Kino genutzt, später als Ufa-Palast am Zoo. Ein Café namens Wilhelmshallen existierte ab 1926. Das Gebäude wurde 1943 im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1955 abgerissen. An seiner Stelle entstand der Zoo Palast. Die Wilhelmshallen boten Räume für Ausstellungen, Konzerte und Kinovorführungen. Der westliche Teil wurde als Varieté und Kino genutzt, während der östliche Teil als Bürofläche diente. Die Ausblicke gingen auf den Auguste-Viktoria-Platz und den Zoologischen Garten. Die Umgebung umfasste weitere neoromanische Bauten und den Zoologischen Garten, der heute als Zoo Palast existiert.

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Art
Theatergebäude, Kino, Ausstellungspark, ehemaliges Theater
Ort
Charlottenburg-Wilmersdorf
Adresse
Hardenbergstraße 29, 10623 Berlin

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